© 2003-2011
Flugsportgruppe Grimming |
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| Motorsegler HB 23 / OE-9311 |
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Flügeltüren wie beim Mercedes 300 SL ;-)
Ein leichter Einstieg ist garantiert
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Typ: HB 23
Hersteller: HB-Aircraft Industries AG
www.hb-flugtechnik.at
Konstrukteur: Heino BRDITSCHKA
Baujahr: 1988
Geflogene Stunden: 4061 (stand Sept. 2003)
Starts: 10758 (stand Sept. 2003)
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| Einige Facts und Technische Daten: |

Der HB 23 wird wegen seiner unkomplizierten Bedienung und der hervorragenden Rundumsicht geschätzt.
Motor
Leistung
Propeller
Spannweite
Streckung
Flügelfläche
Länge
Höhe
Leermasse
Höchstzuladung je Sitz
Höchstzuladung ca.
Höchstmasse
Gepäck max.
Geringste Sinkgeschwindigkeit
Gleitzahl
Reisegeschwindigkeit /3600
U/min)
max. zugelassene Geschwindigkeit
max. Horizontalgeschwindigkeit ( 4000 U/min)
| VW-HB-2400 G/2
98 PS
Hoffmann HO 14C 172 130 LD
16,40 m
14,10
19,067 m2
8,00 m
2,45 m
560 kg
110 kg
180 kg
760 kg
20 kg
1,32 m/s
ca. 20
165 km/h
200 km/h
178 km/h
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Linksammlung:
http://www.wolfgang.lehner.at/pilot_hofkirchen.htm#
http://www.mfu.at/hb23.htm
http://www.fra.at/hb-23.shtml
http://members.aon.at/hoermann/ueberflieger.html (Mitflugmöglichkeiten
und hier etwas für Modellbauer:
http://www.motorsegler-ig.de/Berichte_BH_23_Hobbyliner_D/body_berichte_bh_23_hobbyliner_d.html
Übrigens wußtet Ihr schon...
daß am 21. Oktober 1973 der Welt erster Motorsegler mit Elektroantrieb
seinen Erstflug hatte? Die Firma HB Flugtechnik wurde 1971 in Haid bei
Linz/Donau in Österreich gegründet. Der vom Firmengründer Ing. Heino
Brditschka entwickelte Motorsegler HB-3, eine unkonventionelle
Konstruktion mit Motor hinter dem Cockpit und Propeller hinter der
Tragfläche im oberen Leitwerksträger war eines der ersten Produkte der
noch jungen Unternehmung. Der üblicherweise verwendete
Verbrennungsmotor wurde durch einen Bosch-Gleichstrommotor mit einer
Leistung von 13 PS ersetzt. VARTA Nickel-Cadmium Batterien mit einem
Gesamtgewicht von 125 kg waren als "Kraftstoff" an Bord. Der Versuch
war erfolgreich, der erste Elektromotorsegler MB-E1 ging zwar nicht in
Serie, stellte jedoch unter Beweis, daß der Flug mit Elekroantrieb
möglich ist.
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| Checkliste |
Es gibt auch eine umfangreiche Checkliste für unseren HB:
Kontrolle vor dem Anlassen
Parkbremse gezogen
Anschnallgurt angelegt
Treibstoffhahn AUF
Avionik AUS
Steuerung auf Freigängigkeit,
Bremsklappen auf Funktion
Höhenmesser einstellen
Anlassen
NETZ EIN ZÜNDUNG EIN
KRAFTSTOFFPUMPE EIN
Elektrische Instrumente – Anzeigen überprüfen
Bei kaltem Motor Gashebel zwei bis dreimal betätigen
(Einspritzen) dann ca. auf 1/3 Gas stellen.
Bei kaltem Wetter gegebenenfalls CHOKE ziehen.
Propellerbereich frei
Anlasser betätigen Drehzahl auf ca. 2000 U/min einstellen (Choke gegebenenfalls öffnen bis Motor rund läuft)
Öldruck überprüfen (ist dieser nach 5 Sekunden nicht angestiegen, Motor sofort wieder abstellen, Ursache feststellen)
Bei laufendem Motor einzelne Geräte nach Bedarf einschalten
Ladestrom prüfen (Voltmeter)
Warmlaufen und Abbremsen
Motor ca. 2 Minuten bei ca. 2000 U/min laufen lassen, dann weiteres
Warmlaufen bei ca. 2500 U/min bis Zylinderkopftemperatur 130
° erreicht hat. Bei kaltem Motor kann der Öldruck
vorübergehend 5 Bar übersteigen.
Beim Abbremsen darauf achten, dass
Parkbremse fest ist.
Knüppel neutral
Langsam Vollgas geben
Drehzahl kontrollieren ( 3500 +/- 200 U/min)
Rollen
NIEMALS MIT UNVERRIEGELTEN TÜREN ROLLEN !!!
Die Maschine läst sich durch das mit dem Seitenruder gekoppelte Bugrad gut steuern.
Dir Rollgeschwindigkeit mit der Motordrehzahl regeln.
Die Hauptfahrwerkräder sind mit dem Handbremshebel bremsbar.
Es besteht auch bei einer Vollbremsung keine Überschlagsgefahr.
Beim normalen Rollen möglichst wenig bremsen. Der Knüppel kann beim
Rollen losgelassen werden. Rangiert kann die Maschine am besten am
Leitwerksträger vor dem Leitwerk werden.
Leicht niederdrücken und nur am Hauptfahrwerk rangieren.
Kontrolle vor dem Start
Beide Türen verriegelt
Angeschnallt
Ruderkontrolle
Treibstoffvorrat
Benzinhahn AUF
Kraftstoffpumpe EIN
Vergaservorwärmung AUS
Abbremsen, Drehzahl 3500 U7min +/- 200 u/min
Motorüberwachungsinstrumente kontrolliert
Bremse lösen
Start und Steigflug
Nach Freigeben der Bremse bei Vollgas Maschine beschleunigen lassen.
Dabei Richtung genau einhalten. Bis ca. 75 km/h Knüppel neutral
halten. Bei 75 bis 80 Bugrad abheben. Nach dem Abheben auf ca. 100 km/h
beschleunigen.
Der Steigflug soll mit 110 km/h , das ist die Geschwindigkeit des besten Steigens, gewählt werden.
Öltemperatur und Zylinderkopftemperatur beachten.
Sollte infolge extremer Außentemperaturen die Öl- bzw.
Zylinderkopftemperatur stark ansteigen, sollte man vor Erreichen der
höchstzulässigen Temperaturen eine kurzen Horizontalflug mit
reduzierter Leistung durchführen.
Nachgewiesene Seitenwindkomponente 20 km/h.
Reiseflug
Der Reiseflug kann je nach Bedarf von 90 km/h – 165 km/h gewählt
werden. Die Maschine läßt sich bei jedem Beladezustand auf die
gewünschte Geschwindigkeit eintrimmen. Die Treibstoffpumpe kann
ausgeschaltet werden.
Verbrauch und Drehzahl für VW-HB-2400 G/2
Geschwindigkeit
Drehzahl
Verbrauch (Liter/h)
100
2800
11,2
120
3000
13,7
140
3200
14,8
155
3400
17,7
165
3600
19,7
Diese Werte sind Durchschnittswerte bei Normalatmosphäre.
Die empfohlene max. Reisedauerdrehzahl beträgt 3600 U/min.
Abstellen im Flug
Motor ca. 1 Minute im Leerlauf abkühlen lassen
Fluggeschwindigkeit auf ca. 90 km/h reduzieren
Treibstoffpumpe aus
ZÜNDUNG AUS
NETZ AUS
Wiederanlassen wie am Boden!
Sinkflug
Gas zurücknehmen, nach Bedarf bis Leerlauf, Vergaservorwärmung ziehen, oder Motor abstellen. Gegebenenfalls Bremsklappen ziehen.
Landeanflug
Mit ca. 100 km/h (bei starkem Wind entsprechend mehr) anschweben,
Benzinpumpe EIN, Bremsklappen nach Bedarf ausfahren. Der
Landeanflug kann sowohl mit abgestelltem, als auch mit leer laufendem
Motor durchgeführt werden.
Landung
Geschwindigkeit bis zur Mindestgeschwindigkeit reduzieren. Knüppel in
üblicher Form durchziehen. Zuerst mit dem Hauptfahrwerk aufsetzen. Bei
Verringerung der Geschwindigkeit setzt das Bugrad von selbst auf. Wenn
alle 3 Räder am Boden sind, kann nach Bedarf gebremst werden und mit
den Seitenruderpedalen gelenkt werden. Nachgewiesene
Seitenwindkomponente bei der Landung 20 km/h.
Abstellen – Parken
Maschine, wenn möglich mit dem Bug in den Wind stellen.
AVIONIK AUS
Kraftstoffpumpe AUS
Sämtliche Verbraucher AUS
Leerlauf
Zündung AUS
NETZ AUS
Parkbremse
Treibstoffhahn ZU
Bitte hier downloaden (Microsoft Word Format)
Daten zusammengestellt von Hans Friedl - DANKE
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